Die perfekte Geburtstagsfeier Teil 2

Der perfekte Geburtstag Teil 2

Die Wun­den nach dem Geburt­stagskater sind geleckt,  die Feed­backs einge­flat­tert und ich habe ein per­sön­lich­es Resümee zu mein­er Feier gezo­gen. Was soll ich sagen Mädels … ich hat­te schon lange nicht mehr so einen Spaß!!!

Na ja, schließlich habe ich meine Hausauf­gaben auch gemacht und den Geburt­stag per­fekt geplant und vor­bere­it­et. 

Seht Euch dazu gerne nochmal den Blo­gein­trag „Der per­fek­te Geburt­stag Teil 1“ an und ihr wisst von was ich spreche. 😉

Deshalb möchte ich mich in diesem Blog-Beitrag zurück­hal­ten und meine Gäste sprechen lassen. 🙂  Sie waren es schließlich, die die Feier zu etwas Beson­derem gemacht haben!

Der perfekte Geburtstag aus der Sicht der Gäste:

Fazit von meiner liebsten Karin:

Christi­na, Bar­bara, Anette und ich, wir vier waren gemein­sam im Dezem­ber auf Schloss Hohen­stein bei einem Essen, als die Idee zum Kochkurs und damit zu Anettes Geburt­stags­feier geboren wurde. Aber zwis­chen ein­er Idee zum Kochkurs und der per­fekt bis ins Detail durchge­planten Aus­führung durch Anette ist ein großer Unter­schied. Das Reh wurde vom Jäger extra für das Menü geschossen, aufge­brochen (ihr habt die Fotos auf Insta­gram sich­er ver­fol­gt) und in die Schlossküche nach Hohen­stein gebracht. Die Deko­ra­tion der Tafel nach ihren eige­nen Vorstel­lun­gen sowie die passenden Ein­ladungskarten — ein­fach alles per­fekt und schw­er zu top­pen.

Dann kam der Tag. Um 14:00 Uhr ging es schon mit Cham­pag­n­er und leck­eren Wild-Häp­pchen stil­gerecht und passend zum The­ma los. Die Gästeliste war bunt gemis­cht, was sich aber über­haupt nicht als prob­lema­tisch her­ausstellte, denn Anette umgibt sich nur mit Men­schen die alle eins gemein­sam haben: Freude am Leben, am Lachen und am Feiern.

Mit dem Taxi ging es nach Hohen­stein in die Schlossküche. Das Kochen war eine unkom­plizierte, spaßig inter­es­sante und für alle die aufgepasst haben auch eine lehrre­iche Sache. Die Zeit verg­ing wie im Flug und fer­tig war das Menü. Nicht nur visuell ein absoluter Traum, son­dern auch für den Gau­men ein Hochgenuss.

Nach dem Essen ging die Par­ty bei Hep­pi daheim weit­er. Es wurde getanzt, getalkt und alle leck­eren  Bauern­brot-Reste mit Wild­schwein­schinken und Sala­mi vom Emp­fang ver­speist. Run­dum ein gelun­gener Geburt­stag mit 12 Stun­den feiern und zu vie­len Flaschen Cham­pag­n­er. Trä­nen in den Augen, vor Lachen, freue ich mich heute schon auf unser näch­stes Tre­f­fen.

Deine Karin”

Fazit von Marc:

Ich habe in der Küche wirk­lich viel dazugel­ernt, z.B. dass Mann die „wilden“ Köchin­nen am besten mit prick­el­n­dem Brause­wass­er von der nach­halti­gen Arbeit abhält …“ 😉

Fazit vom Haus- und Hofjägerlein:

Die Küchen-Geburt­stagspar­ty war ein­fach ein wun­der­bares Erleb­nis. Unvergessen bleibt das von mir vergessene Mehl im Schoko-Kuchen, so dass ich den Teig noch ein­mal anrühren musste. Andere bek­leck­erten sich aber auch nicht ger­ade mit Ruhm und schred­erten die Jakob­smuscheln ins Aus. 🙂

Der Knaller war die „After-Show-Par­ty“ im Hause Hep­pi­ness (inklu­sive Ghet­to­blaster) sowie die Tanzein­la­gen von mein­er Julia mit dem Schwa­ger des Haus­es. Toll auch, dass es neue Fre­unde geben wird. Das wird der näch­ste Voll­mond auf dem Hochsitz zur Schwarzwild­jagd mit Marc zumin­d­est zeigen …”

Das Fazit von meinem Schwesterherz:

Mein Mäuschen uns stets gut bekocht,
die Sterneküche ihn gelockt.
Drum ging es auf zum Kochevent, hochmo­tiviert mit frischem Hemd.
Jakob­smuscheln mit Bart karamel­lisiert … so fing es an.
“Mach den Bart der Muschel ab“ sprach der Sternekoch und zog dann ab.
Wenn man(n) den Bart als solch­es lei­der nicht erken­nen kann, dann zer­legt der Mann die ganze Muschel irgend­wann.
Der Sternekoch entset­zt nun sah, dass die Jakob­smuscheln nur noch eine Matsche-Pampe war.
Dem Weinen nah,
er nun das näch­ste Elend mit dem Schokoküch­lein sah.
Ein Beamter unter Stress….den man niemals back­en lässt!
Das Mehl im Küch­lein er ver­gaß, weil ihm die Woll-Lust wohl im Nack­en saß???
Wie dem auch sei…
Mit Musik und wil­dem Tanz der Abend seinen Höhep­unkt dann im Hause Hep­pi­ness fand.

Feedback von meiner Freundin Melanie:

Eine super Idee fand ich die Rezepte, schriftlich zusam­menge­fasst für alle Gäste zur Erin­nerung als auch zum Nachkochen.

Meine High­lights des Abends waren:

1. Nette Punk­tev­erteilung nach dem Verzehr der einzel­nen Gänge — das war sehr amüsant und vor allem auch inter­es­sant

2. Keine feste Sit­zord­nung, denn das mag ich per­sön­lich gar nicht. Jed­er kon­nte sich einen Sitz­platz frei wählen, bis auf das „Frischfleisch“, welch­es sich um Net­ti platzieren musste.

Die Stim­mung war ins­ge­samt unkom­pliziert und fan­tastisch, genau­so wie ich es mag.

Her­zlichen Dank liebe Net­ti für diesen tollen Tag.

Das Fazit meiner Christina:

Wenn Hep­pi­ness Feste feiert … 

Nicht nur leck­eres Essen und südafrikanis­ch­er Wein, son­dern auch gle­ich ein Südafrikan­er als Sous Chef! Dieser junge Mann kam grad richtig um am näch­sten Tag meinem Haus­be­such (2 Südafrikanis­che bild­hüb­sche Mäd­chen) den Coburg­er Regen Blues zu vertreiben … ganz im Hep­pi­ness Style. Es gibt keine Zufälle. Danke Anette!

Das Fazit von meiner Familie Wagner — die erst zum Essen dazukamen:

Du hast uns auf Schloss Hohen­stein mit exk­lu­siv­en Getränken und einem köstlichen Menü bewirtet — Kom­pli­ment!

Uns hat es allen vorzüglich geschmeckt!

Die Unter­hal­tung war angenehm und lustig, egal mit wem. Gesteigert hat sich die Stim­mung allerd­ings auf den Höhep­unkt bei euch daheim. Alle stürzten sich nor­mal auf das Essen und Trinken sowie auf Dieters super leck­eren Kuchen. Die tolle Musik in voller Laut­stärke sorgte schnell dafür, dass Jung und Alt das Tanzbein schwan­gen.

Es war ein super gelun­gener Abend!“

Fazit von Nadine:

Mein High­light war die Sit­zord­nung à la Hep­pi­ness. Passend zum Par­ty­mot­to: „Lets get wild“: das Frischfleisch nach vorn … (neben Anette eben). 😉“

Fazit: Schlossküche Hohenstein — Hier wird Kochen zum Erlebnis!

Ihr seht schon … die Par­ty kam gut an. 🙂 Wenn ihr also auf der Suche nach etwas ganz Beson­derem zu Eurem Geburt­stag seid, dann kann ich Euch wirk­lich eine Koch­par­ty wärm­stens ans Herz leg­en. Denn beim Kochen öff­nen sich die Men­schen und sie sind sehr authen­tisch, wenn sie schnip­peln, brutzeln und rühren.

Wer noch mehr Par­tyein­drücke genießen möchte, der kann sich gerne noch das Video anschauen!

HAB IHR SCHON MAL EIN KOCHEVENT ERLEBT?

Und für alle Hobbyköche kommen hier jetzt die Rezepte zum Menü

 

Vorspeise:

Knack­iger Feld­salat mit Wal­nuss-Vinai­grette und gebraten­er Rehle­ber

Zutat­en:

  • Pro Per­son ca. 50g Feld­salat, gewaschen und geputzt
  • Wal­nuss-Vinai­grette
  • 0,1l Estragon-Essig
  • 0,8l Wal­nussöl
  • 0,1l Cham­pag­n­er-Essig
  • 0,1l Apfel-Essig
  • 0,3l Geflügel­fond
  • 1 EL Honig
  • Gewürzsalz
  • Zuck­er
  • Pfef­fer
  • weißer Portwein

Zubere­itung:

  1. Geflügel­fond aufkochen
  2. Honig, Gewürze und weißen Portwein zufü­gen
  3. mit den Essi­gen ver­rühren
  4. am Ende das Öl ein­rühren, nicht mix­en!
  5. abkühlen lassen, abschmeck­en
  6. Feld­salat kurz vor dem Anricht­en mit der fer­ti­gen Vinai­grette marinieren

 

Rehle­ber

Zubere­itung:

  1. Leber von Häuten und Sehnen befreien, in gle­ich­mäßige Scheiben schnei­den, würzen
  2. In But­ter scharf anbrat­en
  3. Leber aus der Pfanne nehmen, den Braten­satz mit hochw­er­ti­gen Bal­sam­i­co-Essig ablöschen, mit kalter But­ter binden – abschmeck­en

 

Maro­nen­cremesüp­pchen mit sautiert­er Jakob­smuschel und karamel­lisierten Maro­nen

Zutat­en:

  • 800g Maro­nen, gegart
  • 80g Schalot­ten
  • 100g But­ter
  • 1l Geflügel­fond
  • 80ml Ries­ling-Sekt
  • 40ml Noil­ly Prat
  • 600ml Sahne
  • But­ter
  • Gewürzsalz
  • weißer Portwein

Zubere­itung:

  1. Schalot­ten und Maro­nen in But­ter anschwitzen
  2. Mit Sekt und Noil­ly Part ablöschen
  3. Mit Geflügel­fond aufgießen und 20 Minuten köcheln lassen
  4. Sahne ang­ießen, weit­ere 5 Minuten köcheln lassen
  5. Mix­en, püri­eren, mit But­ter binden und abschmeck­en
  6. Für die karamel­lisierten Maro­nen Zuck­er in ein­er Pfanne zu Karamell schmelzen lassen, Maro­nen hinzufü­gen, etwas kalte But­ter dazugeben, dass sich das Karamell löst, abkühlen lassen, als Ein­lage in die Suppe geben

 

Hauptgang:

Rosa gebratenes Reh mit Oliv­en-Krokan­tkruste, Flot­ter Sprosst, Süßkartof­felpüree und Wachold­er­jus

Zutat­en:

  • Pro Per­son ca. 200g Rehfleisch z.B.: Keule
  • Wachold­er­jus
  • Parüren vom Reh ca. 300g
  • ½ Lauch
  • 1 Zwiebel
  • 5–10 Champignons
  • 100ml Sojasauce
  • 200ml Rotwein
  • 100ml Madeira
  • 1l Kalb­s­fond
  • 2–3 Wacholder­beeren
  • 2 Lor­beerblät­ter
  • 1 Thymi­anzweig
  • 1 Ros­mar­inzweig

Zubere­itung:

  1. Reh-Parüren anbrat­en, Gemüse hinzufü­gen und mit brat­en lassen
  2. Mit Alko­hol und Sojasauce ablöschen und mit dem Kalb­s­fond auf­füllen
  3. Gewürze hinzufü­gen, bis zur gewün­scht­en Kon­sis­tenz köcheln lassen, passieren und binden

 

Oliv­en-Krokan­tkruste

Zutat­en:

  • 1 EL Zuck­er, gehäuft
  • 25g Wal­nüsse
  • 25g getrock­nete, schwarze Oliv­en
  • 3 Wacholder­beeren (gemörsert)
  • 25g Pinienkerne
  • 2 TL Ros­marin (gehackt)
  • 2 EL zer­lassene But­ter

Zubere­itung:

  1. Zuck­er karamel­lisieren, Nüsse dazugeben auf ein­er Sili­pat­mat­te kalt wer­den lassen
  2. Fein kut­tern, mit den restlichen Zutat­en ver­men­gen
  3. Zwis­chen 2 Back­pa­pieren dünn aus­rollen (5mm)
  4. Ein­frieren

 

Süßkartof­felpüree

Zutat­en:

  • 500g Süßkartof­feln
  • 200ml Sahne
  • Honig nach Belieben, Gewürzsalz, But­ter

Zubere­itung:

  1. Süßkartof­feln roh auf ein Back­blech leg­en und bei 175 Grad im Ofen ca. 45 Minuten garen, Haut abziehen
  2. Im Mix­er mit Sahne, Honig, etwas But­tere zu einem glat­ten Püree ver­ar­beit­en – abschmeck­en

 

Desert:

Warmer Schoko­ladenkuchen mit flüs­sigem Kern dazu Brat­apfelkom­pott und Tonk­abohnen-Espuma

Zutat­en:

  • Schoko­ladenkuchen
  • 250g But­ter
  • 250g Zart­bit­ter­schoko­lade -> gemein­sam schmelzen
  • 5 Eier
  • 5 Eigelb
  • 125 Zuck­er » ver­rühren und dazu geben
  • 50g gesiebtes Mehl » unter­heben

Zubere­itung:

  1. Förm­chen but­tern und zuck­ern bzw. mit Sem­mel­brösel aus­pin­seln.
  2. Bei 175 Grad ca. 8–10 Minuten back­en

 

Brat­apfel-Kom­pott

Zutat­en:

  • 8 weichkochende Äpfel
  • 50g Marzi­pan
  • 20g Man­deln
  • 20g Rosi­nen
  • Zimt
  • Rum

Zubere­itung:

  1. Kernge­häuse der Äpfel ausstechen
  2. Restliche Zutat­en ver­mis­chen und in die Äpfel füllen
  3. Bei 150 Grad ca. 30–45 Minuten weich schmoren, auskühlen lassen
  4. Äpfel schälen und zu Kom­pott ver­ar­beit­en

 

Tonk­abohnene­spuma

Zutat­en:

  • 200ml Milch
  • 50–60g Zuck­er
  • 400ml Sahne
  • 2–3 Bl. Gela­tine
  • Tonk­abohnen

Zubere­itung:

  1. Milch ein­mal mit dem Zuck­er aufkochen
  2. Gela­tine ca. 20 min in kaltem Wass­er ein­we­ichen. Gela­tine in der war­men Milch auflösen
  3. Sahne hinzufü­gen und mit gerieben­er Tonk­abohne abschmeck­en
  4. Anschließend in den Espuma-Spender geben und mit 2 Kapseln begasen und min­destens 1 Stunde kalt­stellen

Die Rezepte klin­gen aufwendig und raf­finiert, sind aber unkom­pliziert nachzukom­men.

10 Responses
  • Avatar
    Isabella
    28 . 01 . 2019

    Liebe Anette,
    das war eine per­fek­te Geburt­stags­feier.
    Wun­der­schöne Fotos!!
    Tolles Menü!!
    Super Loca­tion!!

    Liebe Grüße
    Isabel­la

    • Heppiness
      Heppiness
      04 . 02 . 2019

      Danke liebe Isabel­la für Dein Feed­back. Ja, ich würde sagen, das war eine per­fek­te Geburtstagsfeier.…jedenfalls für mich 😉

      Herza­ller­lieb­st
      Deine HEPPINESS

  • Avatar
    Shadownlight
    28 . 01 . 2019

    Das sind so wun­der­volle Bilder- alles abso­lut gelun­gen, toll!
    Hab einen guten Start in die Woche!

    • Heppiness
      Heppiness
      04 . 02 . 2019

      Danke, Danke, Danke

      Deine HEPPI

  • Avatar
    Yvonne
    29 . 01 . 2019

    So toll, wild und wun­der­bar, wie Du liebe Anette!
    Liebe Grüße, Yvonne von stylishinsneakers.de

    • Heppiness
      Heppiness
      04 . 02 . 2019

      Hal­lo Yvone!

      Genau­so war die Party.…wild und wun­der­bar 😉
      Drück Dich.

      Lieb­ste Grüße
      Deine Anette

  • Avatar
    antalya gezilecek yerler
    01 . 02 . 2019

    Du siehst wirk­lich toll aus. Vie­len Dank.

    • Heppiness
      Heppiness
      04 . 02 . 2019

      Danke meine Gute. Ich sollte wieder des öfteren meinen Geburt­stag feiern 😉

      Drück Dich
      Anette a la HEPPINESS

  • Avatar
    Svenja
    05 . 02 . 2019

    Ich liebe Geburt­stage 🙂 ger­ade bei uns ste­hen im Feb­ru­ar und März sehr viele Geburt­stage an. Danach geht alles eher etwas ruhiger zu. Dabei ver­schenke ich übri­gens gerne irgend­was “unüblich­es”, was son­st kein­er ver­schenkt und mache mir lieber ein paar Gedanken mehr 🙂 Macht mir Spaß.

  • Avatar
    Sandra
    06 . 02 . 2019

    Eine gelun­gene Geburt­stags­feier ! Schade, dass wir nicht kom­men kon­nten, wirk­lich. Für mich der per­fek­te Geburt­stag.

    Liebe Grüße San­dra

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